Himbeer-Törtchen

Mjam, Mjam, Mjam - Bunte Gastronomiewelt am Airport

03.04.2017

Das Gastronomie-Angebot am Düsseldorfer Airport ist so vielfältig wie seine Flugverbindungen. Vom gemütlichen Cafébesuch bis zum mehrgängigen Geschäftsessen ist alles möglich. In der Airport-Gastronomie hat sich viel verändert: Die Zeiten, in denen der hungrige Reisende sich vielleicht noch mit einem pappigen Brötchen zufrieden geben musste, sind längst vorbei.

Épi

Épi

Bienvenue à petit Paris! Wenn schon die NRW-Landeshauptstadt diesen Spitznamen trägt, dann soll das auch am Flughafen zu spüren sein. Mit dem „Épi“ weht französisches Flair durch den Shoppingbereich des Airports. Beziehungsweise der Duft von frischgebackenen Croissants, herzhaften Quiches und knusprigen Baguettes. Naschkatzen dürfte beim Anblick der Gebäck-Auslagen das Wasser im Mund zusammenlaufen: Tartelettes und Törtchen, Eclairs und Macarons finden sich da. Mon dieu, da fällt die Wahl schwer. Im gemütlichen Sitzbereich kann alles ganz in Ruhe verköstigt werden und vor dem Gehen lohnt noch ein Blick in die Regale, in denen Tee und andere Mitbringsel angeboten werden.
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Jamie's Deli

Hinter „Jamie’s Deli“ im Flugsteig C steht kein geringerer als der Brite Jamie Oliver. Er kredenzt dort Soulfood, Gesundes (wie Smoothies, Salate, Wraps) und nicht ganz so Gesundes (Pizza).
Sehr umfangreich ist auch das Frühstücksangebot mit Toasties, Müslipots, Bageln und mehr. Alles auch zum Mitnehmen. Die Grab-and-Go-Theke vor dem Restaurant erinnert mit ihren Kühlschränken und den Obst- und Gemüsekisten an einen Supermarkt. 
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Jamie's Deli
Hausmann's

Hausmann's

Im Restaurant von Patrick Rüther und TV-Koch Tim Mälzer geht es bodenständig zu. „Futtern wie bei Muttern“ könnte das Motto für einen Besuch hier lauten. Auf der Karte steht Deftiges wie Haxe, Schnitzel mit Pommes oder Himmel und Ähd. Als lokale Spezialität sind auch Düsseldorfer Senfrostbraten oder ein Senfsüppchen zu bekommen. Klar gibt es hier auch Alt, das Besondere sind aber die zig verschiedenen Craft Biere, die genauso trendy wie der Einrichtungsstil des „Hausmann’s“ sind. Industriecharme trifft auf farbenfrohes Mobiliar. In den Regalen stehen Kochbücher, Kräuter und Küchenutensilien. 

Wer keine Zeit für ausgiebiges Speisen hat, findet am Tresen Leckeres zum Mitnehmen: Stullen, Baguettes und Salate schmecken auch noch im Flugzeug gut. Ach so, Frühstück gibt’s natürlich auch!
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Mosaic

Vor den Check-In-Schaltern im Bereich C finden Besucher das „Mosaic“. Hier gibt es orientalische Köstlichkeiten wie Börek, Bulgursalat und Baklava. Außerdem arabischen Mokka, Tee und diverse Kaltgetränke. 

Die Architektur des Restaurants erinnert mit dem geschwungenen Pavillion, den gemütlichen Sitzmöglichkeiten und der authentischen Deko an Tausend und eine Nacht. Für das richtige Orientgefühl fehlt eigentlich nur noch der fliegende Teppich. Aber zur Not tut’s das Flugzeug sicherlich auch.
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Drei Fragen an Tim Mälzer

Am 22. Januar 1971 wurde Tim in Elmshorn bei Hamburg geboren. Mit 21 Jahren begann er nach Abitur und Zivildienst im Hotel Inter Continental in Hamburg eine Lehre zum Koch. Diese Ausbildung sollte eigentlich nur eine Etappe auf dem Weg zu seinem Traumjob „Hoteldirektor” sein. Aufgrund diverser Auszeichnungen bei mehreren Kochwettbewerben, entschied er sich zu einer Ausbildung als Koch. Mit Auszeichnung schloss er diese 1995 ab. Heute ist Mälzers Kochkunst regelmäßig im Fernsehen zu bewundern, unter anderem in der Erfolgssendung „Kitchen Impossible″.
Tim Mälzer
Tim Mälzer

Wodurch zeichnet sich das Konzept vom Hausmann’s am Flughafen aus?
Mälzer: Wir bemühen uns immer, dass sich unsere Gäste bei uns wohlfühlen. Egal, ob sie nun 20 Minuten oder zwei Stunden Zeit mitbringen. In einem Restaurant in der Stadt herrscht der Location entsprechend aber ein ganz anderes Konsumverhalten als am Flughafen. Da bestellen die Leute gern Vorspeise und Nachtisch, quatschen beim Bier und bleiben lange sitzen. Im Airport-Restaurant haben die Gäste weniger Zeit, denn sie müssen ja ihren Flieger erwischen. Deshalb bieten wir hier auch Leckeres zum Mitnehmen an.

Steht auf der Airport-Speisekarte denn Tomatensaft?
Mälzer: Nee, den gibt es ja im Flugzeug. Wir bieten hier zwar Hausfrauenküche an, aber die meisten Gerichte sind verhältnismäßig leicht. Zum Beispiel die Düsseldorfer Senfsuppe. Aber natürlich können unsere Gäste am Airport auch Haxe essen. Mein persönliches Lieblingsgericht ist ja Spaghetti Bolo, die esse ich überall und auch gerne in Düsseldorf, wenn ich hier mal wieder umsteige. Ich bin gern bei mir selbst zu Gast (lacht).

Apropos umsteigen: Wohin fliegen Sie privat denn gerne?
Mälzer: Als Stadt ist New York unschlagbar, da gibt es einfach so viel zu erleben. Zum Entspannen bevorzuge ich die Malediven, aber auch Mexiko war sehr schön.

Stift

DUSmomente Redaktion

Andreas Wiese
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